Im Land der Vulkane, heissen Quellen, schwarzen Sandstränden, Elfen und Trollen

Island wächst stetig, weil es zwischen der Nordamerikanischen im Westen und der Eurasischen Platte im Osten liegt, welche auseinanderdriften. Der Graben mit der vulkanischen Aktivität durchquert die Insel von Südwesten nach Nordosten. Aber keine Angst – Island hat eine hervorragende Vulkanüberwachung. Ein gutes halbes Jahr beherrschen Schnee und wenig Tageslicht das Land. Die Isländer sind jedoch sehr fröhliche und gesellige Menschen. Singen, Geschichten und Sagen erzählen ist tief in der Gesellschaft verwurzelt.

Die Insel liegt in der Wetterküche Europas und jeder Tag kann (muss aber nicht) sich komplett anders als der vorangegangene zeigen. Dank dem Golfstrom, der für ein mildes Klima sorgt liegen die Durchschnittstemperaturen im Sommer bei 15°C, im Winter bei 0°C. Im Sommer kann das Thermometer jedoch auch mal auf 25 °C klettern. Meist weht eine leichte Brise. All diese Einflüsse haben im Landesinneren eine äusserst karge aber bunte Landschaft und in Meeresnähe fruchtbaren Boden geschaffen.

Die Überraschungen, die Island für seine Besucher bereit hält, könnten kaum unterschiedlicher sein: da wachsen Melonen, Gurken, Tomaten im Thermal-Gewächshaus und in kürzester Entfernung ziehen Eisschollen, welche sich vom Gletscher gelöst haben, über das Wasser der Lagune. Umweltfreundlicher Gemüseanbau auf isländisch heisst: der Bauer stellt auf seinem Grundstück über einen Spalt in der Erde, aus dem auf natürliche Weise der Dampf des heissen Wassers im Erdinnern entweicht, einfach ein Treibhaus auf. Und von diesen Spalten ist die ganze Insel voll bestückt. Lassen Sie sich hier also nicht täuschen von Bodennebelschwaden – es ist heisser Wasserdampf!

Island Minibustour mit CH-Reiseleitung