unser New England


Neuengland – America, the Beautiful

Klar im touristischen Trend liegen die Neuenglandstaaten. Hier ist überhaupt nichts so, wie wir es aus dem grossen Rest der USA kennen und vielleicht heiss lieben. Bereits geografisch gesehen treffen wir im nordöstlichen Zipfel der USA auf eine Einmaligkeit: 6 amerikanische Bundesstaaten (Connecticut, Rhode Island, Massachusetts, New Hampshire, Vermont und Main) auf einem Raum, der gerade mal halb so gross ist wie das heutige Deutschland! Schnurgerade Highways, unendliche Weiten, gigantische Wildnis-Panoramen, all dies gibt es hier nicht. Stattdessen schlängeln sich gewundene Strassen und Strässchen hügelauf, hügelab durch eine faszinierende und unzerstörte Natur, die keineswegs nur im herbstlichen Farbrausch ihre Reize entfaltet. Unzählige Hummerkneipen, schnuckelige Bed & Breakfast Häuser, meilenlangen oft menschenleeren Küstenstrände in Breitformat, waldumstandenen Bilderbuchseen im Landesinnern und den Bergen, ein «Indian Summer» der ganze Landschaften in ein Farbenwunder verwandelt, eine hochstehenden Gastronomie – kurz so viel Vielfalt auf so einem kleinen Radius gibt es auf dem ganzen Kontinent sonst nirgends.

Aus Neuengland stammen die renommiertesten Dichter und Denker, Maler und Musiker der USA, hier wurde und wird immer wieder Geschichte geschrieben. Die wunderschönen Strände von Cape Code dienten Steven Spielberg als Filmkulisse für seinen «weissen Hai»; J.F. Kennedy und „Jackie“ Lee Bouvier gaben sich in New Port (Rhode Island) das Ja-Wort (das Anwesen wo Jackie zeitweise als Kind gewohnt steht heute noch auf Rode Island); sein Bruder Edward steuerte auf Martha’s Vineyard seinen Wagen mitsamt seiner Sekretärin ins Meer, … Die Bush’s, Clinton’s, Obama’s und unzählige weitere Berühmtheiten mehr wissen um die friedvolle Ruhe und idyllische Schönheiten dieses Zipfels der USA. Wer die Wanderschuhe im Gepäck mitführte, ist hier genauso richtig, wie derjenige, der mal mit auf Hummerfang oder eine Leuchtturmtour per Schiff, einer Führung durch die Elite Universität von Harvard, oder auf den Spuren der ersten Einwanderer oder Urbevölkerung gehen will.

Fazit: Hier braucht es Zeit um all dies und mehr zu entdecken, hier liegen die Tagesetappen oft unter 200km, sonst lernt man Neuengland höchstens aus der Rallyperspektive kennen. Dazu kommt, dass ausserhalb Boston die Infrastruktur in keiner Art und Weise auf Massentourismus eingerichtet ist. Hier übernachtet man in charmanten kleinen Gästehäuser, in historischen Inn oder wunderschönen B&B’s. Dies bedingt eine Vorreservation der Unterkünfte, ansonsten man oft einen halben Tag mit Suchen nach einem freien Bett verliert.




Schon mehrmals habe ich die New England Staaten bereist und jedes Mal stosse ich wieder auf Neues, Originelles, Einmaliges. Wo sonst gibt’s einen Friedhof für aus dem Verkauf genommene oder nie produzierte Eissorten?  Ehre, wem Ehre gebührt!



Auch den weltweit längsten Candyshop habe ich hier entdeckt -, was dann Durst gegeben hat. Aber auch dafür ist hier in New England gesorgt – Budweiser sei Dank! Lotti Plüss





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